Goldschmiedekunst

Gọld|schmie|de|kunst 〈f. 7u; unz.〉 künstler. Verarbeitung von Edelmetall zu Schmuck u. feinen Gebrauchsgegenständen

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Gọld|schmie|de|kunst, die <o. Pl.>:
künstlerische Verarbeitung von Gold.

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Goldschmiedekunst,
 
die künstlerische Verarbeitung der edlen Metalle Gold und Silber sowie deren Legierungen zu Geräten, Gefäßen, Schmuckgegenständen und Plastiken, auch die Fassung edler Steine und Perlen und die Montierung von Edelsteingefäßen und Gläsern. Wegen der geringen Härte wurde Gold meist mit anderen Metallen legiert, Arbeiten aus Silberlegierungen erhielten eine Feuervergoldung. Schon im Mittelalter gab es Bestimmungen über den Feingehalt der Legierungen. Seit dem 15. Jahrhundert musste er von den Goldschmieden mit dem Meisterzeichen garantiert sein. Ihm wurde - nach städtischer Prüfung - das Beschauzeichen hinzugefügt. Den Goldschmieden, deren Stand als einer der vornehmsten des Handwerks und der Künste galt, vertraute man häufig auch die Anfertigung der Siegel und der Münzstücke an. Die wichtigsten Techniken für die Formgebung waren - und sind heute noch - Treiben, Schmieden, Gießen, für die Verzierung der Oberfläche Ziselieren, Punzieren, Gravieren, Tauschieren, Ätzen, Niello, Granulation, Filigran und verschiedene Emailtechniken, ferner fanden Schmucksteine, Perlen u. a. Verwendung.
 
 Vorgeschichte und Altertum
 
Neben der Bearbeitung von Kupfer in der letzten Phase des Neolithikums (Kupferzeit) ist die Goldschmiedekunst das älteste Metallhandwerk. In Europa stammen die frühesten Zeugnisse (5. Jahrtausend v. Chr.) aus einem Gräberfeld im Gebiet des Warnasees (Bulgarien). Ins 4./3. Jahrtausend ist der Goldschmuck aus dünnem Goldblech der Bodrogkeresztúr-Gruppe im Ungarischen Tiefland zu datieren, in die 2. Hälfte des 3. Jahrtausend die Goldarbeiten der Kubankultur (Maikop) in Südrussland im Kaukasus. Kulturen der Bronzezeit verarbeiteten Schmuck, Kultgegenstände, Prunkwaffen und Geräte aus Gold nach Art von Bronze, wobei v. a. mykenische Einflüsse aufgenommen wurden (16. Jahrhundert v. Chr.), z. B. bei Stücken der Wietenbergerkultur in Siebenbürgen (Goldscheiben, Lockenringe) oder beim Becher von Fritzdorf bei Bonn. Um 1300 v. Chr. dürfte der »Hut« von Schifferstadt entstanden sein; zum Nord Kreis wird der Fund von Eberswalde-Finow gerechnet; unter den dänischen Fundorten ist v. a. Boeslunde zu nennen (um 800 v. Chr.).
 
Goldvorkommen in Ägypten führten schon in vor- und frühdynastischer Zeit zur Herstellung von Goldgefäßen sowie von mit Gold beschlagenen Möbeln (Ausstattung des Grabes der Königin Hetepheres, 4. Dynastie, um 2550 v. Chr.; Kairo, Ägyptisches Museum). Einen Höhepunkt erreichte die ägyptische Goldschmiedekunst in der 12. und 18. Dynastie, als die Goldvorkommen Nubiens ausgebeutet werden konnten. Besonders bekannt wurden der Sarkophag aus getriebenem Gold, der mit Blattgold überzogene Thron u. a. mit Edelsteinen und Glaspasten verzierte Goldarbeiten aus dem Grab des Tut-ench-Amun (1347-39).
 
In Mesopotamien sind v. a. aus dem Königsfriedhof von Ur (Mitte des 3. Jahrtausend v. Chr.) reine Gold- und Silberarbeiten geborgen worden, u. a. Kopfschmuck, Armringe, Halsbänder, Amulette, Pektorale, ein goldener Helm, Tafelgeschirr, Tierfiguren, Musikinstrumente.
 
In Anatolien sind gegen Ende des 3. Jahrtausend kostbare eigenständige Gold- und Silberarbeiten entstanden, in Troja II (2200-2100; »Schatz des Priamos«) Diademe, die mit Ketten mit tausenden von Plättchen versehen waren, Ohrringe mit Filigran, Armbänder, Nadeln, in Alaca Hüyük (2200-2000) glatte und durchbrochene Kopfbänder, Nadeln, Amulette (Hakenkreuze, Spiralpaare, Scheiben, figürliche Menschenpaare).
 
In der 1. Hälfte des 2. Jahrtausend v. Chr. entstand die Goldschmiedekunst der minoischen Kultur auf Kreta. Die Ohrringe u. a. Schmuckstücke wurden in offenen Formen gegossen und mit feinster Filigran- und Granulationstechnik verziert, als früheste und zugleich vollkommenste Arbeit gelten die »Bienen von Mallia« (um 1800; Heraklion, Archäologisches Museum). Auch glatte Goldblech- sowie vorzügliche Treibarbeiten wurden hergestellt, Trink- und Spendegefäße in Tierform, Henkeltassen u. a. (Goldtassen von Vaphio, 15. Jahrhundert; Athen, Archäologisches Nationalmuseum). Seit frühmyken. Zeit fand auch die vorderasiatische polychrome Einlegetechnik Anwendung (Gold, Silber, Niello und Bronze für Schwertgriffe, Dolche). Nur auf dem griechischen Festland wurden die goldenen Totenmasken geborgen (Mykene). Der mykenische Einfluss erstreckte sich auf das gesamte östliche Mittelmeer, besonders verbreitet waren Goldblecharbeiten mit gestempelten Mustern.
 
In der griechischen Kunst spielte die Goldschmiedekunst lange eine eher untergeordnete Rolle, jedoch waren die Götterstatuen offenbar häufig mit Goldschmuck behängt; nur literarisch überliefert ist die Herstellung von chryselephantinen Bildwerken. Aus hellenistischer Zeit ist eine Fülle von Goldschmuck erhalten. Die vornehme Dame trug Diadem, Armbänder, Gürtel, Halskette, Ohrgehänge, Ringe und Haarnetze aus Gold, zum Teil (seit Ende des 4. Jahrhunderts) mit Granaten verarbeitet, unter persischem Einfluss wurden polychrome Elemente beliebt. Charakteristisch sind Filigran, florale Motive (Rosetten), figürliche Anhänger, Heraklesknoten.
 
Bei den Etruskern erreichte die Goldschmiedekunst im 7. Jahrhundert v. Chr. einen Höhepunkt; charakteristisch sind Arbeiten in Granulationstechnik; häufig sind auch Goldbleche mit Reihen aus Stempeln getriebener Tiere und Fabelwesen. Ringe mit reliefverzierten oder gravierten Schmuckplatten wurden v. a. im 6. Jahrhundert v. Chr. hergestellt.
 
Aus der römischen Kaiserzeit ragen v. a. die Silbergeschirre von Kaiseraugst, Boscoreale, Hildesheim (Hildesheimer Silberfund) und Mildenhall hervor. Als Schmuck war das schon hellenistische Schlangenspiralarmband besonders beliebt.
 
Die Goldschmiedekunst der Kelten nahm viele etruskische und auch griechisch-hellenistische Einflüsse auf, ebenso aber skythische und sarmatische; ihre Ornamentik unterschied sich völlig von den mittelmeerischen Motiven mit komplexen Mustern und stilisierten Tiergestalten, die als Relief in Erscheinung traten.
 
In Iran brachten Ausgrabungen in Marlik Tepe am Kaspischen Meer Goldarbeiten wohl des frühen 1. Jahrtausend v. Chr. zutage; Anregungen kamen aus Mesopotamien und Syrien. In der Achaimenidenzeit blühte die persische Goldschmiedekunst (Tiermotive), ägyptische Künstler bereicherten sie durch Verwendung von Email.
 
Die skythische Goldschmiedekunst war seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. hoch entwickelt (u. a. Goldfund von Vettersfelde; Oxusschatz); im 3. Jahrhundert nahm sie starke griechische Einflüsse auf. Zahlreiche gegossene und getriebene Arbeiten im skythischen Tierstil kamen aus Kurganen Südrusslands zutage, auch durch den Schatz von Ziwije. Die Goldschmiedekunst der Thraker zeigt trotz vieler Einflüsse (Griechen, Skythen, Iraner) eine sehr eigenständige Bildsprache (heraldische Anordnung, Zeichenhaftigkeit der Elemente). Die Funde von Waltschitran, Panagjurischte, Agighiol, Borowo oder Rogosen gehören ins 5.-3. Jahrhundert In Königsgräbern von Armasi (bei Mzcheta, Georgien) wurden erstmals Werke der Goldschmiedekunst gefunden (2.-4. Jahrhundert, Tiflis, Museum), bei denen Almandine in Zellenwerk verlegt und über große Flächen verarbeitet wurden; diese Kunstform gelangte im 4. Jahrhundert n. Chr. mit den Hunnen von Iran nach Westeuropa und beherrschte die Völkerwanderungskunst.
 
Eine reiche Entfaltung erlebte die Goldschmiedekunst in Iran in sassanidischer Zeit (3.-7. Jahrhundert n. Chr.) mit Herstellung von silbernen und vergoldeten Schüsseln, Kannen, Vasen und Schalen mit reichem getriebenem Figuren- und Tierschmuck. Die islamische Kunst führte diese Technik weiter, seit dem 12. Jahrhundert gelangten besonders Tauschierung und Niello zur Blüte.
 
 Europa seit dem Mittelalter
 
Die Goldschmiedekunst der Germanen wurde v. a. durch die römische Tradition und den Tierstil der Skythen beeinflusst. Sie verband geometrische und figürliche Ornamente mit reichen, farbigen Einlagen, insbesondere Almandin (Schatz von Pietroasa, Rumänien, 4. Jahrhundert; Grab des Childerich, ✝ 482; Funde von Haßleben, Thüringen, 4. Jahrhundert; Schatz der Theodolinde, ✝ 627 oder 628, in der Schatzkammer des Doms von Monza).
 
In der abendländischen Goldschmiedekunst des frühen Mittelalters überlagerten sich germanische Formvorstellungen und antike Überlieferungen aus Byzanz und befruchteten sich gegenseitig. Ein bedeutendes Zeugnis karolingischer Goldschmiedekunst ist der Goldaltar (»Paliotto«) des Wolvinius von Sant'Ambrogio in Mailand (um 840). Aus ottonischer Zeit sind kostbare Reliquiare, Tragaltäre, Bucheinbände, liturgische Gegenstände und Schmuckstücke (Giselaschmuck) sowie einige Kultbilder (Goldene Madonna des Essener Münsterschatzes, um 980) erhalten. Zentren der sakralen Goldschmiedekunst des Mittelalters waren Trier, Regensburg, die Reichenau, Essen und Hildesheim, später die Gebiete an Maas und Niederrhein sowie Köln und Aachen. Aus ihren meist klösterlichen Werkstätten gingen große Meister hervor: der wohl mit Theophilus Presbyter identische Roger von Helmarshausen, Eilbertus Coloniensis, Godefroid de Huy, Reiner von Huy, Nikolaus von Verdun, Hugo von Oignies.
 
Die Goldschmiedekunst der Gotik brachte reiches Kirchengerät hervor; sie übernahm Zierformen der Architektur und schuf auch plastische Arbeiten wie Statuetten, Arm- und Kopfreliquiare sowie Reliquienbüsten. Daneben wurden in zunehmendem Maße auch nichtkirchliche Aufträge (Trinkgefäße, Schmuck) ausgeführt.
 
In der Renaissance erhielt die Goldschmiedekunst neue Impulse durch Aufträge von Fürsten, Städten und Zünften. Sie erlebte in Italien im engen Anschluss an die Bildhauerei seit dem 15. Jahrhundert eine Blütezeit. Auch die deutsche Goldschmiedekunst, die zum Teil italienische Formengut aufnahm und weiterentwickelte, war von hohem Rang, sowohl hinsichtlich repräsentativer Schöpfungen als auch in der Vielfalt des Gebrauchsgeräts. Vorlagen entwarfen seit der Spätgotik auch bedeutende Maler und Bildhauer (M. Pacher, V. Stoss, T. Riemenschneider, A. Dürer, H. Holbein der Jüngere, H. Krumpper). Eine Hauptaufgabe war die Gestaltung des Pokals und des Trinkgeräts, zum Teil unter Einbeziehung kostbaren Materials wie Bergkristall, Kokosnussschalen oder Nautilusgehäusen. In zahlreichen europäischen Hauptstädten entstanden Zentren der Goldschmiedekunst; führend waren im 16. Jahrhundert Antwerpen, Utrecht (A. van Vianen), in Deutschland Nürnberg (W. Jamnitzer) und im 17. Jahrhundert Augsburg (M. Walbaum, J. Thelot). Goldschmiedewerkstätten entwickelten sich auch in den fürstlichen Residenzen des 17. und 18. Jahrhunderts, u. a. in Dresden (J. M. Dinglinger) und Prag (P. van Vianen). In Florenz wirkte B. Cellini nach seinem Aufenthalt in Frankreich, wo im 17./18. Jahrhundert Mitglieder der Familie Germain hervorragende Goldschmiedearbeiten schufen. In England wurde seit 1800 Tafelsilber gefertigt, dessen schlichte Gestaltung Vorbildwirkung hatte. Die Goldschmiedekunst der Empire- und Biedermeierzeit bevorzugte wie die Goldschmiedekunst des Klassizismus antikisierende Formen. Dem Niedergang der Goldschmiedekunst im 2. Drittel des 19. Jahrhunderts, die stilistisch nun meist an vergangene Epochen anknüpfte, suchten besonders die Vertreter des Arts and Crafts Movement entgegenzuwirken.
 
Starken Auftrieb erhielt die Goldschmiedekunst zur Zeit des Jugendstils. Es entstand ein Gefühl für die Möglichkeiten des Materials, dessen formgerechte Verarbeitung v. a. für Gebrauchsgeschirr angestrebt wurde. Auch bei der Herstellung von Schmuck und der Fassung luxuriöser Gegenstände wurden neue Wege beschritten. Die führenden Vertreter dieser Richtung waren in Deutschland J. Olbrich und P. Behrens, in Frankreich R. Lalique und C. Fabergé, in Belgien H. van de Velde, in Dänemark G. Jensen, in Großbritannien die Firma Liberty & Company, in den USA die Firma Tiffany & Company
 
 Altamerika, Afrika, Ostasien
 
Die Goldschmiedekunst im vorkolumbischen Amerika konzentrierte sich auf drei Hauptgebiete: das peruanisch-bolivianische Gebiet, aus dem auch der bislang älteste Goldfund von etwa 2000 v. Chr. stammt, das zentralamerikanisch-kolumbianische Gebiet sowie Mexiko. Verfahren der Goldschmiedekunst waren Hämmern und Gießen. Nachdem es gelungen war, hohe Schmelztemperaturen zu erzeugen, verwendete man auch Legierungen. Tumbaga, eine Gold-Kupfer-Legierung, kommt von Kolumbien bis Südmexiko vor. Elektrum, eine Gold-Silber-Legierung, wurde in Peru bevorzugt. Die durch Legierungen entstehende Vielfarbigkeit setzte man bewusst zu Verzierungszwecken ein, die ursprüngliche Goldfarbe konnte aber auch mittels spezieller Verfahren (»mise en couleur«, ein Tauchbad in sauren Pflanzensäften für Tumbaga; Erhitzen zusammen mit einer Mischung aus Tonerde und Salz für Elektrum) wieder hergestellt werden. Auch die »Vergoldung« durch Verkleiden von Holz, Knochen u. a. mit Goldblechplatten spielte eine Rolle.
 
In Schwarzafrika wurde Gold nur in wenigen Gebieten verarbeitet, so an der Goldküste (Ashanti, Baule), in Ife (Yoruba), bei den Hausa und in Simbabwe. Besonders hervorragend war die höfische Goldschmiedekunst der Ashanti, die eine Vielzahl von Techniken beherrschten (Goldguss seit dem Mittelalter); sie stellten nach dem Wachsausschmelzverfahren Goldgewichte her, überzogen auch hölzerne Masken und Insignien ihres Königshofs mit Goldblech.
 
In Ostasien ist Gold als Grabbeigabe seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. bekannt. Früheste Zeugnisse chinesischer Goldschmiedekunst wurden in Gräbern des 8.-6. Jahrhunderts v. Chr. gefunden. Es handelt sich um flache Goldzierbleche mit eingehämmertem, getriebenem oder graviertem Dekor, die wahrscheinlich auf hölzernen Gegenständen angebracht waren. Seit Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. zeigen Kleinbronzen (Waffenteile, Gürtelhaken u. a.) sowie große Sakralbronzen Gold- und Silbereinlagen in geometrischen und symmetrischen Mustern. Die Technik der Feuervergoldung war etwa seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. bekannt, die der Granulation gelangte in der östlichen Hanzeit aus der hellenistischen Welt über die Seidenstraßen nach China. Meisterwerke chinesischer Goldschmiedekunst stellen die Deckeldosen, Schalen, Henkeltassen, Kannen und Spiegel der Tangzeit dar (häufig Silber mit Teilvergoldung; Techniken: Ziselierung, Treibarbeit, Filigran).
 
In China bekannte Techniken kamen bald - zeitversetzt zu den jeweiligen Perioden - nach Korea (goldene Grabbeigaben wie Kronen, Schmuck, Gürtel und Zeremonialschuhe aus dem Grab des Königs Munyŏng, 6. Jahrhundert) und später, mit Einführung des Buddhismus im 6. Jahrhundert, nach Japan.
 
 
E. Steingräber: Der Goldschmied. Vom alten Handwerk der Gold- u. Silberarbeiter (1966);
 H. Kohlhaussen: Nürnberger G. des MA. u. der Dürerzeit. 1240 bis 1540 (1968);
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Gọld|schmie|de|kunst, die <o. Pl.>: künstlerische Verarbeitung von Gold.

Universal-Lexikon. 2012.

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